Akupunktur

ist ein altes Heilverfahren, das in China seit mehr als 4000 Jahren weiterentwickelt und verfeinert wurde. Auch in anderen Teilen der Welt, so auch in Österreich waren Akupunkturpunkte bereits vor tausenden von Jahren bekannt. So ließen sich am Gletschermann „Ötzi“ Tätowierungen an noch heute üblichen Akupunkturpunkten nachweisen. Seine Akupunkturbehandlung passt genauestens mit seinen röntgenologisch nachgewiesenen Rückenbeschwerden überein.

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Akupunktur ist von der Weltgesundheitsorganisation als Heilmethode anerkannt und die Wirksamkeit durch zahlreiche  wissenschaftliche Studien belegt. Vor der Akupunkturbehandlung sollte zuerst eine westliche Diagnostik erfolgen um  ernsthafte Erkrankungen mit sofortigem Handlungsbedarf zu erkennen. Dann folgt die Diagnosestellung nach den  Kriterien der Traditionellen chinesischen Medizin um die Störung in das entsprechende System einordnen und die  entsprechenden Punkte individuell auswählen zu können.

Sterile Einmalnadeln garantieren, dass eine Übertragung von Krankheiten ausgeschlossen ist, Nach 20 bis 30 Minuten  entfernt der Arzt die Nadeln. Die Wirkung verstärkt sich in den kommenden Stunden und Tagen noch. Die Anzahl der benötigen Sitzungen ist dabei von der Art der Erkrankung und deren Dauer abhängig und liegt in der Regel zwischen 5 und 15 Sitzungen bei einer Frequenz von ein bis zwei Mal wöchentlich.

Grundsätzlich sind alle jene Störungen zu behandeln die regulierbar sind, das heißt wenn ein Gleichgewicht wieder  erreicht werden kann (also nicht das gebrochene Bein, der Krebs oder der Herzinfarkt: hier liegen bereits organische  Störungen vor, die anderer Therapien bedürfen). In vielen Fällen kann eine Heilung bzw. Besserung der Beschwerden  erzielt werden bzw. der Medikamentenverbrauch und deren Nebenwirkungen deutlich reduziert werden.

Akupunktur hilft bei

  • Rücken (Ischias, Hexenschuss) und Gelenksschmerzen (Schulter, Ellbogen, Knie..)
  • Nervenschmerzen (z.B.: Trigeminusneuralgien), Facialisparesen
  • Migräne und anderen Kopfschmerzformen
  • bei vegetativen- und psychosomatischen Störungen
  • Asthma, Bronchitis
  • in der Schwangerschaft und Wochenbett (Geburtsvorbereitung, Beckenendlage, Babyblues
  • Schwangerschaftserbrechen, Stillproblemen, …) (siehe weitere Leistungen)
  • bei Regelschmerzen und Wechselbeschwerden
  • Unterstützung bei Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion
  • allgemeiner Energieaufbau.

Bei Nadelphobie kann auch eine Laserakupunktur durchgeführt werden

Laserakupunktur bei Kindern
Allergien, Asthma, Neurodermitis, Bettnässen, überaktive Kinder, psychosomatische Störungen, Konzentrationsschwierigkeiten

Moxa
durch die indirekte Anwendung von brennendem Beifußkraut werden Reaktionszonen des Körpers erwärmt und die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisiert.

Schröpfen
ist in den unterschiedlichsten Kulturen seit alters her bekannt. Gearbeitet wird mit Schröpfgläsern, die auf Reflexzonen aufgesetzt werden. Es lösen sich dadurch Verspannungen, die Durchblutung wird verbessert und die Schmerzen werden gelindert.

Tensakupunktur
Stimulation von Akupunkturpunkten über niederfrequente Ströme.

Elektroakupunktur
Stimulation der Nadeln über elektrische Ströme (Anwendung vor allem bei neurologischen und orthopädischen Erkrankungen)