Ganzheitsmedizin in Geburtsvorbereitung und Wochenbett

Nachdem ich seit über zehn Jahren ganzheitsmedizinisch tätig bin, möchte ich hiermit dem Wunsch vieler meiner Patientinnen nach mehr Information zu diesem Thema Rechnung tragen.

Natürliche Methoden wie Akupunktur, Homöopathie sowie die Pflanzenheilkunde bieten eine einmalige Chance Probleme und Problemchen in der Schwangerschaft gar nicht erst aufkommen zu lassen und sich bestmöglich auf den Geburtsvorgang einstimmen zu können.

Schon in der Frühschwangerschaft kann die oft quälende morgendliche Übelkeit weitestgehend vermieden werden.

Erkrankungen wie Sodbrennen, Ödeme und beginnende Gestosen (Schwangerschaftsvergiftungen) können gelindert bzw. völlig behoben werden.

Bei starken Ödemen können regelmäßige Lymphdrainagen Linderung der Spannungsgefühle bewirken. Bei den in der Schwangerschaft immer wieder auftretenden Kreuzschmerzen hilft Akupunktur in Verbindung mit sanften manuellen Techniken oftmals wahre Wunder.

Die eigentliche Geburtsvorbereitung durch Akupunktur kann bereits in der 32. Woche beginnen – bis zur 36. Woche vierzehntägig, danach wöchentlich bis zur Geburt. Es kommt durch Akupunktur zu einer Verkürzung der Eröffnungsperiode und Linderung der Schmerzen während des Geburtsvorganges. Die Frauen fühlen sich nach der Geburt wieder rascher fit und für die Babys ergibt sich laut Studie eine Verbesserung der Bewertungsskala nach der Geburt.

Um einen bestmöglichen Therapieerfog zu gewährleisten, ist es wichtig bei der Behandlung individuell auf die Schwangere einzugehen. Zungen und Pulsdiagnose bzw. Ohrdiagnostik können dabei wertvolle Unterstützung bieten. Auch Stimmungsschwankungen, Ängste und leichte Depressionen lassen sich mit ganzheitsmedizinischen Methoden gut behandeln.

Wer Angst vor Nadeln hat, kann die völlig schmerzfreie Laserakupunktur versuchen oder begibt sich in die Hände eines erfahrenen Homöopathen zur Geburtsvorbereitung.

Auch hier gilt: die Schwangere soll individuell erfasst werden um das für das richtige Mittel zu finden.

Nach der Geburt erscheint es vielen Frauen oft zu stressig um sich in die Hände eines erfahrenen Ganzheitsmediziners zu geben. Viele der Beschwerden unter denen die Frauen gerade in den ersten Monaten leiden, lassen sich durch die Ganzheitsmedizin verbessern bzw. beheben. Vom Babyblues bis zur Rückbildung der Gebärmutter (verkürzte Blutungsdauer) reicht die Palette, von der Brustentzündung, Milchstau bis zu wunden Brustwarzen.

Die Ganzheitsmedizin ist keine Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern eine wertvolle Ergänzung , eigentliche eine Sparte innerhalb der Medizin, wenn man so möchte, die die körpereigenen Kräfte zur Erlangung der Gesundheit bestmöglich aktiviert.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Schwangerschaft Wohlbefinden und so möglich eine natürliche Geburt.

Ihre Dr. Andrea Wallner